Natur- und Vogelschutzverein Wehntal

Exkursion „Auf Spurensuche“

Am Samstagmorgen, den 28. Januar 2017 fand die erste Veranstaltung des Natur- und Vogelschutzvereins im Jahr 2017 statt. Bei noch frostigen Temperaturen, aber sich langsam auflösenden Hochnebelfeldern, fand sich eine stattliche Gruppe am Gemeindehaus in Schleinikon zur Exkursion „Auf Spurensuche“ ein.

2017-01-28 09.18.25Koni Walder, Obmann der Jagdgesellschaft Lägern, führte uns in einer knapp 2-stündigen Wanderung hinauf zur Flur Altenbaa, die unterhalb der Lägernweid auf rund 600m Höhe liegt. Dem Schnee sei Dank, waren entlang des Weges viele Tierspuren aus den letzten Tagen vorhanden. Am offensichtlichsten waren die Fussabdrücke von Wildschweinen, Rehen, Füchsen, Hasen, Eichhörnchen, Mäusen oder von Krähen. Eindrücklich war dabei die Beobachtung, dass auch Tiere ihre Wege haben und keinesfalls nur kreuz-und-quer durch Wiesen, Felder und Wälder streifen. Auf ihren Wechseln folgen Wildschweine zum Beispiel über viele Generation hinweg den gleichen Pfaden durch unser Tal.

 

2017-01-28 09.53.18Weniger offensichtlich waren viele andere Spuren. Das geübte Auge des Exkursionsleiters konnte uns auf Liegeplätze von Rehen hinweisen, denn diese scharren den Schnee beiseite, ehe sie sich zum Wiederkäuen hinlegen. Und auch ihre Frassspuren waren zu sehen. Die wählerischen Tiere fressen gerne die Knospen von Büschen und Sträuchern.

Andere Spuren blieben uns hingegen ganz verborgen, verfügen wir Menschen doch beispielsweise nur über einen mässig ausgeprägten Geruchssinn. Im Gegensatz dazu kann ein Fuchs eine Maus sogar noch unter einer 50cm dicken Schneedecke wittern.

Neben den vielen Spuren zeigte sich auch die Natur von ihrer schönsten Seite. Verschneite Tannen und vereiste Bäche waren eine wahre Augenweide an diesem zunehmend sonniger werdenden Morgen.

Als wir kurz nach 11 Uhr den kleinen Unterstand an der Altenbaa erreichten, warte dort schon ein warmer Tee vom Lagerfeuer auf die Teilnehmer. Gestärkt ging es nach kurzer Pause anschliessend auf direktem Weg zurück nach Schleinikon.

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Bericht: Udo Fischer

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